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Warnwesten für Bauarbeiter: Schutzklassen, Normen & Sicherheitsanforderungen im Überblick

Warnwesten für Bauarbeiter - Welche Schutzklassen gibt es?

Auf Baustellen ist das Tragen von Arbeitsschutzkleidung verpflichtend, wenn die Gefährdungsbeurteilung dies erforderlich macht und auch nach Umsetzung technischer sowie organisatorischer Maßnahmen weiterhin Gefährdungen für die Mitarbeitenden bestehen.

Warum Warnwesten auf der Baustelle wichtig sind

Warnwesten erhöhen die Sichtbarkeit der Beschäftigten und verringern dadurch das Unfallrisiko deutlich. Je nach Arbeitsumgebung und Gefährdungslage schreibt die Norm unterschiedliche Schutzklassen vor.

Diese Schutzklassen unterscheiden sich vor allem durch die Größe der fluoreszierenden Flächen und die Menge der Reflexstreifen – je höher die Klasse, desto besser die Sichtbarkeit und desto höher der Schutz.

Neben Helm und Arbeitshose gehört die Warnweste zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen. Doch welche Schutzklassen gibt es, woran erkennt man eine hochwertige Warnweste und worauf sollten Bauunternehmen achten?

Schutzklassen für Warnwesten

In Europa werden Warnwesten nach der Norm EN ISO 20471 in drei Schutzklassen eingeteilt:

  • Klasse 1: Sichtbarkeit bei geringem Risiko, z. B. in abgesperrten Innenbereichen. KXMF, KXFW, KXEXQ, KXVW, X200
  • Klasse 2: Mindestanforderung für Arbeiten im Straßenbereich oder Lagerhallen. KXMF, KXFW, KXEXQ, KXVW, X200
  • Klasse 3: Sie bietet den höchsten Schutz durch größte Sichtflächen, z.B. für Arbeiten bei schlechten Lichtverhältnissen oder bei starker Verkehrsbelastung. PSA der Klasse 3 muss den Torso bedecken und als Mindestanforderung entweder Ärmel mit retroreflektierenden Streifen oder lange Hosenbeine mit retroreflektierenden Streifen haben. Alternativ kann die Klasse 3 auch durch die Kombination von zwei Kleidungsstücken erreicht werden, die zusammen diese Anforderungen erfüllen.

Weitere wichtige Arbeitsschutzkleidung für Bauarbeiter

  • Schutzhelme – unverzichtbar gegen herabfallende Gegenstände. 
  • Warnschutzhosen – erhöhen Sichtbarkeit und schützen vor Schmutz oder Verletzungen. 
  • Arbeitshandschuhe – schützen vor Schnitt- und Quetschverletzungen.
  • Sicherheitsschuhe – Pflicht auf jeder Baustelle, auch wenn nicht bei Korntex erhältlich.
  • Gehörschutz – besonders bei Arbeiten mit lauten Maschinen.

Tipps für den Kauf von Warnwesten

  • Herstellerinformationen: diese müssen der Warnweste beiliegen und ergänzen die Angaben auf dem Etikett durch wichtige Hinweise sowie Infos zur Lagerung und Pflege.
  • CE-Kennzeichnung: Nur zertifizierte Warnwesten dürfen als PSA verkauft werden.
  • Normangabe: Auf dem Etikett muss die EN ISO 20471 mit Angabe der Schutzklasse stehen.
  • Farbe: Fluoreszierendes Material in Signal-Gelb, Signal-Orange oder Signal-Rot für hohe Sichtbarkeit am Tag.
  • Reflexstreifen: Mindestens 5 cm, 360 Grad horizontal umlaufende retroreflektierende Streifen sowie optional an den Schultern für Sichtbarkeit bei Dunkelheit.
  • Passform: Die Weste darf nicht zu eng oder zu weit sein, um Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.

Fazit

Ob Warnweste für Bau, Bauarbeiter-Weste oder komplette Arbeitsschutzkleidung – auf die richtige Qualität kommt es an. Korntex bietet eine große Auswahl an zertifizierten Warnwesten und Zubehör, die speziell für den Einsatz auf Baustellen geeignet sind. So können Unternehmen und Mitarbeiter sicher arbeiten und sind jederzeit gut sichtbar.

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